Von Modane über den GR5E nach Termignon
Sonntag, 19.Juli 2026, 23,5 km 850 m bergauf, 650 m bergab
Ich beginne heute mit einer Variante des GR 5, die langsam an den Händen des Arc in die Berge ansteigt. Bezeichnenenderweise heißt der Weg „ le petit bonheur“ – eine einfache Variante auf dem GR5, der ja vom Genfer See zum Mittelmeer führt. Ich möchte mich erstmal an den relativ schweren Rucksack gewöhnen (9kg ohne Wasser und Verpflegung), bevor in den nächsten Tagen die Höhenmeter dazukommen.

Aber zunächst geht es schon mal 300 m bergan zur Skistation Norma mit schönem Ausblick ins Tal.

Nach einigen Kilometern erreiche ich eine riesige Festungs- nlage: das Val Cenis war ein wichtiger Pass in Richtung Italien. Und so baute das Königreich Sardinien, zu dem Savoyen gehörte, Anfang des 19. Jhs diesen Festungsriegel, um sich gegen französische Angriffe zu schützen. Es kam anders. Savoyen fiel 1860 an Frankreich und das Fort wurde nutzlos. Die Franzosen hatten die Auflage, das Fort zu zerstören, was sie nie durchgeführt haben… . Ich habe kein Lust auf ein Museum über Festungsarchitektur und gehe weiter.
In Bramans, einem nett restaurierten Weiler, zeigen Fotos an den Gebäuden, dass diese verschlafenen Häuser früher ein lebendiges Dorf mit kompletter dörflicher Infrastruktur war – jetzt ist kein Mensch auf der Straße, die meisten Häuser werden zum Schlafen oder als Ferienwohnungen genutzt nur en kleines Restaurant wird von Touristen genutzt.










Um die Mittagszeit finde ich einen kleinen See, der mich magisch anzieht. Es ist heiß und das Wasser eiskalt: die Erfrischung grandios.

Ich gehe bis Termignon weiter. Zwei schottisch Frauen, die auf dem GR5 unterwegs sind und denen ich im Wald begegne, erzählen mir nämlich von einem netten Restaurant in diesem Ort. Das kann ich im Endeffekt bestätigen: ich esse eine sehr leckere Tartiflette ( Kartoffeln, Speck mit Reblochon überbacken) in einem kleinen Restaurant.
Übernachtung auf dem lokalen Campingplatz am Doron, einem Nebenfluss des Arc- das Rauschen des Flusses inbegriffen, das alle weiteren Nebengeräusche übertönt. Glücklicherweise ist das so monoton, dass es den Schlaf nicht stört.
Ich freue mich wirklich über eure Kommentare, die mir immer wieder zeigen, dass ihr den Blog mögt und Spaß an meinen Reiseimpressionen habt:
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