vom Réfuge de l’Arpent zum Réfuge du Plan Sec
Mittwoch, 29.Juli 2026;17,5 km 1040 m bergauf, 1050m bergab
Heute kehre ich zum Fluss Arc zurück: allerdings zunächst nicht ins Tal, sondern 2000 m höher auf die Südflanke des Tals.
Ich bin total glücklich, dass es hier in der Vanoise die Möglichkeit des Biwaks neben den Hütten gibt: das entspannt etwas die Situation der Schlafplätze Es ist so etwas einfacher, nicht schon 6 Monate im Voraus eine Tour zu planen, und das Rucksackgewicht hält sich dabei noch in Grenzen, da die Verpflegung in den Hütten stattfinden kann. Das ist nicht zwingend: ich habe auch zwei Frauen so Anfang 60 gesehen, die Kocher und Verpflegung auf dem GR5 ( der Alpenüberquerung) mitgeschleppt haben. Dann trägt man aber 15-16 kg ….. .Die waren übrigens schneller den Berg hoch als ich !
Heute nach den Frühstück geht es zunächst bergab entlang desxam oberen Rand des tief eingeschnittenen Doron des Termignon. An dessen Mündung in den Arc hatte ich vor gut einer Woche meine erste Übernachtung.
Dann folgt ein Panoramaweg mit stetem Auf und Ab weit oberhalb des Arc. Das ist die Südflanke. Die Bäche sind ausgetrocknet, die Wiesen trocken, die Hochalmen werden nicht mehr bewirtschaftet und sind verfallen (ob aus wirtschaftlichen Gründen oder wegen der Trockenheit , weiß ich nicht). Auffällig sind ausgeprägte Erosion und die Spuren von großflächigen Gerölllawinen. Der Nationalpark hat Mühe, die Wege zu stabilisieren. An einigen Stellen sind dazu massive Eisenkonstruktionen erforderlich.
Handy- empfang ist in dieser Höhe immer noch Mangelware. Ich komme am Rande eines Skigebiets an einer netten Hütte vorbei. Dort gibt es am Ende der Wiese einen kleinen Platz mit einem Stuhl. Dort – und nur dort – gibt es Handyempfang. Der Internetstuhl !! Es gelingt mr, die letzten zwei Tage des Blogs zu posten. Ein Geduldsspiel: Selbst 800kb für ein Bild klappen meist erst beim zweiten Anlauf …..
Von hier aus sind es nur noch 20 Minuten bis zu meiner Hütte „Réfuge du Plan Sec“ oberhalb des Skigebiets. Die gehört nicht zum Nationalpark sondern ist privat geführt. Hervorragend ! Ganz exzellentes Essen (Suppe mit Croûtons, Savoyer Würstchen, Ratatouille, Polenta, Käseplatte und zum Nachtisch Crème brulée , flambiert mit Genepi) sowie warme Duschen ohne Aufpreis: große Klasse.
Morgen geht es zurück ins Tal. Da ich hier kein Internet habe, kann ich mich leider noch nicht über Züge und Möglichkeiten für meinen letzten Tag informieren. Etws dumm, aber Richtung Tal sollte der Empfang wohl besser werden ….










Ich freue mich wirklich über eure Kommentare, die mir immer wieder zeigen, dass ihr den Blog mögt und Spaß an meinen Reiseimpressionen habt:
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