🚶+🚗: Oktober 2026 Kreta – Tag 7

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Entdeckungsreise der Insel zu Fuß und mit dem Auto

Dienstag,20.10:Fahrt Chania- Chora Sfakion; Wanderung von dort nach Loutro

Geplant ist in den nächsten zwei Tagen eine Streckenwanderung im Südwesten. 

So fahren wir nach dem Frühstück 70 km – 1,5 Stunden- die letzten 10 km über unendliche Serpentinen mit 20km/h Durchschnitt – nach Chora Sfakion. Mein Wanderrucksack enthält bei dem angekündigten Sonnenwetter nur das Allernötigste und wiegt mit 2l Wassern vielleicht 7 kg. Das hält meine Schulter wahrscheinlich aus.

Es geht nach Loutro an der Küste entlang.  Der Weg ist im Rother Wanderführer in schwarz (also schwierig) notiert – und so habe ich erstmal etwas Respekt.

Es beginnt mit 3 km auf der Straße bergauf in der prallen Sonne – im Sommer muss das unerträglich sein !

Danach geht ein steiniger Weg mit viel Geröll am Hang die Küstenlinie entlang. Mein Smartphone läuft heiß- die Ausblicke sind phantastisch!  Der Weg ist ausreichend breit und immer wenn es ein wenig ausgesetzt ist, gibt es ein Drahtseil zur Sicherung (das auf der rechten Seite läuft, so dass ich es dummerweise nicht wirklich halten kann). Einige wenige Felsen müssen überklettert werden, auch das ist selbst mit einer Hand machbar. Ich hätte den Weg nur mit „ rot“ markiert.

Blick zurück auf die Sweetwater- Beach

Auf der Hälfte des Weges liegt die „Sweetwater- Beach“: eine kleine Süßwasserquelle entspringt mitten im Strand. Wir nutzen den Strand zum Baden- sehr angenehm!  Jetzt sind es noch 3,5 km – 1 Stunde- bis Loutro. Der Ort ist nur zu Fuß und mit dem Schiff erreichbar. So ist es, vor allem am Abend, beschaulich und ruhig. Es gibt viele kleine Vermieter.

Blick von unserer Terrasse

Wir nehmen auf gut Glück  „Sophias Rooms“ und haben ein schönes, frisch renoviertes Zimmer mit einer Gemeinschaftsterrasse mir Meerblick. Mit uns ist hier ein Ehepaar aus Schwaben, das seit Jahren hier oder in den anderen kleinen Dörfern an der Küste seinen Urlaub verbringt.  Von denen habe ich dann auch erfahren,  dass die Schließung der Samaria – Schlucht sehr ungewöhnlich ist:  ein schweres, für die Jahreszeit viel zu frühes Unwetter hat die Wege so zerstört, dass die Rekonstruktion Monate dauern wird.

Wir gehen anschließend ein bisschen zu den Ruinen der osmanischen Festung und zwei kleinen Kapellen spazieren – tolle Ausblicke wie immer inklusive-, ich schwimme noch einmal und dann geht es zum griechischen Abendessen: ich nehme den „Iman“(Auberginen mit Feta) mit Brot, Dagmar nimmt Souvlaki. Den Iman – den gibt es auch in der Türkei unter diesem Namen. Komplett heißt es dort „der Iman fällt in Ohnmacht“. Netter Name.

Im Restaurant

Morgen laufen wir die Küste weiter bis Agia Roumeli zum Ausgang der Samaria Schlucht und dann haben wir die Wahl eines letzten halben Wandertages oder der Besichtigung von Rethymnon. Ich wäre ja für wandern, aber wir sind zu zweit unterwegs und da kann ich natürlich nicht alles allein entscheiden…

Karte und Track der Wanderung

 

… mehr Infos zu Wegbeschaffenheit und Höhenprofil?