Entdeckungsreise der Insel zu Fuß und mit dem Auto
Donnerstag,22.10:Mit der Fähre von Agia Roumelinach Chora Sfakion, dann mit dem Auto weiter nach Rethymnon
Schon kurz nach 8.00 haben wir heute Morgen das Hotel verlassen. Die Fähre geht um 8.45 und wir benötigen noch Tickets und eine Kleinigkeit zum Frühstück aus dem Minimarkt. Die Auswahlmöglichkeiten dort waren allerdings mehr als eingeschränkt: an diesem WE schließen nämlich alle Restaurants und Geschäfte. Nachdem die Samaria Schlucht nach den Unwettern der letzten Wochen unpassierbar ist, kommen kaum noch Touristen. Gestern erzählte uns jemand, dass nur eine 90- jährige Frau den Winter über im Dorf bleit. Alle anderen fahren in die großen Städte oder aufs Festland, verrammeln vorher ihre Geschäfte, zäunen alles ein: die Ziegen und Schafe bleiben allein in der Schlucht.

Der Rückweg per Fähre ist spannend: wir können die Strecke, den wir gegangen sind (meist) gut nachvollziehen- nur manchmal verliert er sich in der Steilküste und ich frage mich, ob es da überhaupt einen Weg geben kann…
In Chora Sfakion angekommen, schlendern wir noch etwas durch die 2 Dorfstraßen und gehen über den Parkplatz zum Auto. Ich bin die letzte Woche ohne Probleme über mächtig schwierige Geröllwege gegangen, unproblematisch. Jetzt laufe ich über Asphalt und gucke etwas nach oben zu einem Felsen hoch- übersehe dabei ein ca. 1m hohes Verkehrsschild und fliege voll darüber. Auf jeden Fall bin ich nicht auf der Schulter gelandet und hab mich auch nicht mit der rechten Hand abgestürzt. Außer einer leichten Schürfwunde am Knie ist nichts passiert- nur die Muskeln in der Schulter sind mächtig verspannt…
Der Rückweg geht wieder über unzählige Serpentinen durch die Berge an das Ägäische Meer auf der Nordseite der Insel: wir fahren nach Rethymnon.

Übernachtung in einem Hotel an der Hauptstraße, direkt am Meer: Das Rauschen der Brandung und der Lärm der übrigen Hotelgäste übertönen in der Nacht den Straßenverkehr …
Den Nachmittag verbringen wir in Rethymnon mit der Besichtigung der architektonischen Relikte der Venezianer und der Türken – und sehen, wie jetzt auch die Griechen die religiösen Stätten erneut verändert haben.






Wir erklimmen die venezianische Festung, die damals den türkischen Angriffen kaum etwas entgegenzusetzen hatte.
Zum Abendeseen gehen wir in ein wenig touristisches Restaurant am Rande der Altstadt: leckerer Vorspeisenteller , Wein und kretisches Brot. Mmh !!!
Morgen steht Knossos auf dem Programm – vielleicht komme ich aber noch morgens zu Schwimmen … das Meer ist schließlich direkt hinter dem Hotel….













Karte und Track der Wanderung
… mehr Infos zu Wegbeschaffenheit und Höhenprofil?



