🚶Juli 2026: Im Vanoise Nationalpark – Tag 1

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mit dem Zug von Aachen über Paris nach Modane

Samstag, 18.Juli 2026

Mit Margot habe ich über Ostern gelernt, wie höchst entspannt eine Anreise sein kann, wenn man nicht versucht, aufden letzten Drücker am Bahnhof zu sein. Andrea war zwar etwas genervt ob der Zumutung, schon um 8.00 loszufahren, aber so konnte ich noch in aller Ruhe meine „ Beauty“ – Kollektion für den Rucksack vervollständigen
(ich habe Feuchtigkeitscrème gekauft), bevor ich den Eurostar nach Paris bestieg.

Gare du Nord


In Paris angekommen war die Frage, wie ich die 3 Stunden Aufenthalt sinnvoll nutzen könnte: ich habe mich für das- das Bansky Museum entschieden, das nur 20 Minuten Fußweg von der Gare du Nord entfernt ist.

Ich kannte bisher nur die populärsten Graffitis von ihm- ich war höchst erstaunt und betroffen von der Mischung aus Wut, Trauer, Witz und Melancholie. Sehr, sehr gut !!

Nach kurzer Mittagspause an der „Fontaine des Innocents“ nicht weit von „Les Halles“ ging es mit der RER zur Gare de Lyon und dann mit Trenitalia über Lyon nach Modane, dem Grenzbahnhof nach Italien in der Maurienne.
Trenitalia ist wirklich eine Alternative: moderner Zug, Snack und Getränk mit Bedienung im Fahrpreis inbegriffen! Und da nicht nur in der ersten Klasse!

Grenzbahnhof Modane

Auf der Fahrt und später auf dem Campingplatz in Modane führe ich spannende Gespräche: mit einer Australierin, die mit dem Rennrad auf den Spuren der Tour de France durch die Alpen fahren will, einer in Mailand lebenden Slowenin, mit der ich unter anderem über die Sprachen auf dem Balkan gesprochen habe, auf dem Campingplatz mit einem Belgier, der mit seiner Freundin im Januar in Brüssel mit dem Rad aufgebrochen ist, um quer durch Europa zur Seidenstraße zu radeln und sich jetzt auf dem Rückweg befindet. Und zu guter letzt einen Mann aus Freiburg- offensichtlich mit osteuropäischen Wurzeln – der in den letzten vier Tagen mit eibem jahrzehntealten Trekkingrad die Alpen überquert hat, auch durch die Steppe Kasachstans radelt und in jedem Winter nach Weihnachten mit Zelt und Rad (mit Spikes) den Schwarzwald überquert. Bei diesen Geschichten erscheinen mir meine Touren wie wohlbehütete Wochenendausflüge ….

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