zu Fuß rund um die Insel: von Las Hayas über El Cerrado und Chipude ins ValleGranRey
Samstag, 28. März 2026
Heute gab es zwei Wege zur Auswahl: entweder ganz weit nach Westen wandern und dann auf dem Camino de la Merica über den Grat zwischen Meer und Tal 1200 Höhenmeter in den unteren Teil des ValleGranRey absteigen. Oder langsam über zwei früher bedeutende Dörfer Höhe verlieren und dann nur 800m auf dem GR steil ins obere ValleGranRey wandern.
Wir haben die zweite Alternative gewählt. In El Cercado wird noch auf ganz traditionelle Art ohne Töpferscheibe getöpfert – so wie von den Ureinwohnern Gomeras vor der spanischen Invasion im 15. Jh. Dem Museum, das dieser Töpferkunst gewidmet ist, haben wir einen ausführlichen Besuch abgestattet.
Danach waren wir in Chipude: Anfang des 20. Jhs hatte der Ort 2000 Einwohner – heute knapp 200. Die dortige Landwirtschaft hat damals den ganzen Süden der Insel ernährt.


Wir haben im netten Café Sonja Kaffee getrunken und danach in der gegenüberliegenden Kirche die Vorbereitungen für Palmsonntag beobachtet. Ein Trailrunner hat meine Befürchtung in Bezug auf den Zustand des weiteren Weges zerstreut – es gibt zwar Geröll nach den Regenfällen, jedoch ist der GR glücklicherweise nicht abgerutscht. Gut. Auch die Querung des Baches am Fuß des Tales ist einfacher als befürchtet – nur die 800 Höhenmete Abstieg machen mich heute komplett fertig – ich bin nur glücklich, dass wir nicht due westliche Variante gewählt haben …
Das Appartement ist nett mit schönem Balkon mit Aussicht aufs Tal. Nach kurzer Ruhe gehen wir einkaufen und zaubern dann Nudeln mit leckerer Gemüsesoße mit Käse. So geht’s uns gut !
Morgen, Palmsonntag, wäre ich gerne zur Messe gegangen – leider gibt es im gesamten Tal keinen einzigen Gottesdienst … Komisch – aber wahr. So planen wir einen ruhigen Sonntag am Strand – auch eine Alternative….
















