Tageswanderung von Hermigua in den Lorbeerwald
Montag, 23. März 2026
Nach selbstgemachten, spanisch angehauchten Frühstück mit Kaffee und süßem Gebäck, zubereitet in unserer Ferienwohnung, wollten wir Richtung Nationalpark. In dem gibt es hier auf Gomera etwas ganz Besonderes: den Nebelwald – den größten Lorbeerwald der Welt.



Solche Wälder bedeckten vor Millionen Jahren große Teile Europas, sind dort aber durch die Eiszeiten verschwunden. Auf Gomera lebt der Nebelwald nicht durch Regen, sondern durch die Passatwinde, die immer Feuchtigkeit mitbringen, die als Nebel kondensiert und dann als Nebelregen von Blättern und Moosen tropft Dadurch bilden dich Moose und Flechten und so entsteht dieser mystisch wirkende Wald.
Aber vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt…. Bei meiner miesen Kondition waren die etwa 1000 Höhenmeter Anstieg auf etwa 5 km Weg eine echte Herausforderung – auch, da die Wege durch den Regen und Sturm der letzten Tage ziemlich feucht waren. Aber die Ausblicke beim Anstieg und der Nebelwald haben für alles entschädigt.

Der Rückweg gestaltete sich dann zunächst auf einem breiten Feldweg, der mit schönen Ausblicken langsam an Höhe verlor unproblematisch.
Dann aber fing es an zu regnen, und der Basalt auf dem Boden wurde rutschig wie Seife …. und dass bei einem mies steilen Abstieg, der den Hinweg eindeutig in den Schatten stellte. Einmal hat es mich und einmal Margot von den Füßen geholt – ich hatte Glück, aber Margot hat sich kräftig den Finger vertauscht. Und wir hatten heute noch nicht mal den schweren Rucksack sondern nur Tagesgepäck dabei. Echt mies. Falls das Wetter sich nicht bessert, müssen wir unter diesen Umständen am Wegverlauf noch kräftig nachbessern ….
Abendessen gab es dann selbstgemacht im Appartement – unser tolles Lokal von gestern hatte leider montags Ruhetag: Ratatouille mit Nudeln – eine hervorragende Alternative zum Restaurant!













