🏙🚶Marseille und Calanques – Tag 1

.

Anreise mit dem Zug von Aachen über Paris nach Marseille

Mittwoch, 11.Februar 2026

Wohin über Karneval? Gewünscht war eine Städtereise mit Wandermöglichkeit, nicht zu kalt – vielleicht schon mit leichter Andeutung von Frühling ?? In Rom, Paris und Barcelona waren Dagmar und ich schon in den letzten Jahren und so habe ich diesmal an Marseille gedacht. Immerhin ist das die zweitgrößte Stadt Frankreichs und der Nationalpark der Calanques mit seinen unzähligen Wandermöglichkeiten liegt zum größten Teil auf dem Stadtgebiet dieser Stadt. Da ich fast sechs Monate im Voraus gebucht habe, war die Anfahrt mit dem Zug mit 130€ Hin und Rückfahrt echt günstig und im Endeffekt genauso schnell wie mit dem Flugzeug: Aachen Hbf bis Marseille Zentrum in 9 Stunden mit sehr komfortablen 2,5 Stunden  Umsteigezeit in Paris – es wäre auch deutlich schneller gegangen.

im Zug auf Höhen von Valence im Hintergund in ganz weiß: die Gipfel der Alpem (des Vercors)

Vielleicht, weil ich die Zeiten so weit kalkuliert hatte, blieb die Hinfahrt (echt ungewöhnlich für mich!) ohne irgendwelche Vorkommnisse. Pünktlich los, pünktlich um 16.00 in Marseille und pünktlich um 16.30 in unserem Airbnb im Panier in der Nähe des alten Hafens. Nette Unterkunft in einem großen offenen Raum ohne einen einzigen rechten Winkel… Wir haben wirklich genug Platz mit Koch- Sitz und Essecke sowie zwei mit offenen Wänden ohne Türen abgetrennten Schlafkammern.

Blick vom Bahnhof Richtung Notre Dame de la Garde

Aber – ein Reisetag ohne Vorkommnisse ? No go !! Auf einmal flackert eine Nachttischlampe und dann kommt es zu einem Kurzschluss, der alles Sicherungen im Appartement raushaut. Die nette Vermieterin, die uns eine Stunde vorher den Schlüssel übergeben hatte, konnte mir zwar die Lage des Sicherungskastens nennen, mir dann aber auch nicht weiterhelfen, da auch nachdem die Sicherungen wieder eingeschaltet waren, immer noch nichts ging. Wir haben dann unseren ersten kleinen Stadtbummel gemacht und ihr Mann hat das Problem irgendwie so gelöst, dass wir nach dem Abendessen wieder ganz normal Strom hatten. Da die Nachttischlampe immer noch flackert, nutzt Dagmar diese einfach nicht mehr ….

Das Viertel “ Le Panier“ ist in den letzten Jahren zu einer ziemlich hippen Adresse geworden – das zeigen schon die vielen originellen Graffitis – ich wusste gar nicht, welche ich denn ablichten sollte !

Abendessen in einem guten kleinen italienischen Restaurant „Chez Angèle“ mit Pizza und Antipasti-sehr lecker! Dazu ein nettes Gespräch mit aus Valence stammenden Tischnachbarn über Marseille, Reisen im Allgemeinen und Besonderen – kurzweiliger Abend.

Morgen soll es nur etwas windig werden aber überhaupt nicht regnen – was mich schon mächtig freuen würde!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert