Tag 16 – zu Fuß durch die Ardennen: von Membre nach Bouillon (35 km)

Genialer Weg über den GR 16: tolle schmale Pfade, phantastische Ausblicke, Vögel, Pflanzen und interessante kleine Kirchen. Die bisherige Königsetappe !

2.April 2021

Auf zur vorerst letzten Etappe : über den GR 16  an der Semois entlang nach Bouillon. Die Etappe wird wieder lang, deswegen habe ich schon vor 8.00 das Frühstück erbeten – kein Problem – die Wirtsleute sind das von den Jägern gewohnt…

Der GR macht das, was Weitwanderwege immer tun: sie lassen keinen Anstieg, keine Burg und keine Aussicht aus : im Tal der Semois kommen die (sadistisch angehauchten?) Planer des GR voll auf ihre Kosten : sie haben es geschafft,  den Weg mit fast 2000 Höhenmeter zu markieren : und dazwischen noch eine absolut geniale Variante mit leichten Kletterpassagen und Leitern ! Sehr nice – aber auch höchst anstrengend und zeitaufwendig.

Entschädigt würde ich durch eine tolle Landschaft mit wunderbaren Ausblicken auf die Semois und zum Schluss noch der Möglichkeit, die Kirche eines Trappistenklosters in Cordemois bei Bouillon zu sehen: ich habe an der Pforte geschellt und dann durfte ich in die Kirche. Leider war die Karfreitagsliturgie beendet – aber früher konnte ich bei dem anspruchsvollen Weg nun wirklich nicht ankommen. Den Stil der Kirche würde ich als als Art Déco bezeichnen – oder gibt es  Ähnliches, aber mit strengeren Formen ?

Von da aus war es nur noch ein Katzensprung bis Bouillon: es ist leider zu spät, um die Burg zu besichtigen. Aber schon von außen ist die Stammburg von Godefroy (Gottfried) von Bouillon absolut beeindruckend, auch wenn’s nur noch Ruinen sind. Gottfried von Bouillon – das ist übrigens der mit dem Kreuzzug. Bouillon gefällt mir – auch trotz Corona – ausgesprochen gut : das ist eine lebendige Stadt mit französischem Flair. Ich  freu mich schon, die Wanderung hier wieder zu beginnen.

Da ich so kurz vor Ostern kein bezahlbares Zimmer bekommen habe, habe ich den Bus schon heute Abend genommen. Vorher brauche ich allerdings noch Abendessen: Pizza à emporter ! Ich gehe rein, erzähle, dass ich auf den Bus warte – und kann die Pizza mit einem leckeren Orval (bei zugezogenen Vorhängen) innen drin essen. Sehr angenehm.

Die Rückfahrt gestaltet sich dann als ausgesprochene Himmelfahrt (am Karfreitag….) : mit dem Bus nach Libramont, dann nach Marloie, Umsteigen nach Lüttich und dann noch mal nach Verviers. Um die Zeit fährt der Zug nach Welkenraedt heute nicht mehr – also wieder mit dem Bus.

Aber wenn die Bahnfahrt so lange dauert, heißt das im Umkehrschluss, dass ich auf der Belgien – Durchquerung schon ganz schön weit gekommen bin !

…und noch eine Etappe außerhalb der Planung: heute ging’s den GR 16 die Semois aufwärts nach Bouillon!

Tag 15 – zu Fuß durch die Ardennen: von Graide nach Membre (21km)

Etappe abseits der Hauptwanderwege – sehr ruhig und beschaulich (wenn man den Weg findet….)

1.April 2021

B&B in Graide

Wieder ein B&B mit einem exzellenten Frühstück ( alles zur Auswahl : Smoothie, Müsli mit Erdbeeren, Brot mit selbstgemachter Marmelade… ).

Heute ist der Weg (wirklich) nicht so lang, so dass sich meine Muskeln etwas ausruhen können. Aber der Teufel steckt wie immer im Detail. Es gibt in dem Gebiet keine Fernwanderwege, so dass ich mir den Weg selbst zusammengestellt habe. Zwischendurch bin ich dann von der Route des Navis etwas abgewichen, um Asphalt zu umgehen:  dabei habe ich den empirisch belegten Familienwahlspruch nicht beherzigt, der lautet :„die längste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eine unbekannte Abkürzung“ …. Irgendwann  bestand der (auf der Karte eingezeichnete!) Weg nur noch aus Macchia mit dichtem Ginster und Dornen. Kein Durchkommen. Heute Abend werde ich dann lange Hose und langärmliges T- Shirt tragen, um nicht allzu martialisch zu wirken….

Also haben diese großen Forstmaschinen, die die Wege durchwühlen, doch ein Gutes: sie verhindern, dass die Wege völlig zuwachsen und damit unpassierbar werden.

Über den Weg selbst gibt es heute nicht so viel zu berichten:  die Gegend ist immer noch sehr dünn besiedelt, und alle Bewohner knubbeln sich in der Nähe der paar Hauptachsen, die das Land  (übrigens immer nur in Nord – Süd- Richtung) durchqueren.

Vor einem kleinen Dorf patroulliert heute ein Polizeiauto- der Polizist (und danach mehrere Dorfbewohner ) fragen mich, ob ich nicht eine alte Dame mit braunem Pulli und geblümter Hose gesehen habe…habe ich leider nicht..
Wieder quere ich einen Bahntrassenradweg und dann bin ich schon im Tal der Semois, die hier gemütlich nach Westen Richtung Maas fließt – ganz anders, als die lebhaften Ardennenflüsse, denen ich in den letzten Tagen gefolgt bin.

Das Hotel hat schon bessere Tage gesehen: aber mein kleines Dachzimmer hat ein nachträglich eingebautes Bad mit Dusche, Waschbecken und WC auf 2m² und – genial – einen Blick auf die Semois. Nach dem guten vietnamnesischen Essen und einem Leffe ( Abendessen in einer abgeschiedenen Eccke des Restaurants bei zugezogenen Vorhängen…) war ich glücklich und zufriedenund voller Vorfreude auf die morgige letzte lange Etappe entlang der Semois. Frühstück gibts dann zum Mitnehmen, da ich wegen der Länge des Weges schon vor 8.00 losgehen möchte.

Auch diese Etappe weicht wieder von der ursprünglichen Planung ab: ich habe Bilder des Semois – Tals gesehen und möchte unbedingt auch flussabwärts von Bouillon noch eine Etappe an diesem Fluss wandern – deswegen der heutige „Übergangstag“ außerhalb des GR

Tag 14 – zu Fuß durch die Ardennen: Awenne – Graide (38km)

An sich stimmte heute alles: abwechslungsreiche Wege, tolles Sonnenwetter – nur die Länge des Weges war mächtig falsch geplant….

Mittwoch 31. März 2021

Heute Morgen hab ich mir Zeit gelassen. Die Etappe ist mit ca. 25 km nicht sehr lang geplant, so dass nach dem Frühstück noch Zeit für ein Quätschchen mit den Flamen von gestern bleibt. Um 9.45 geht’s dann ganz gemütlich über kleine Wege los. Wieder ein herrlicher Tag und ich nehme mir Zeit, kleine Blömekes am Weg zu fotografieren und die Einstellungen auszuprobieren, um die Blüten trotz meiner Mini – Pocketkamera scharf zu kriegen.
Mirwart soll eins der schönsten Dörfer Belgiens sein (???) Geschmacksverirrung? Kein Dorfplatz, kein Blumenschmuck -selbst schöne Häuser sind Mangelware. Das Schloss ist allerdings imposant und die ausgedehnt angelegten Fischweiher interessant. Aber das war’s.


Kurz hinter den Ruinen eines mittelalterlichen Hochofens habe ich den falschen Abzweig erwischt und mich etwas ausßerhalb der Richtung wiedergefunden.

Da es schon nach 13.00 war (ich war bis dahin 15 km gelaufen), habe ich zur exakten Planung noch mal den Routenplaner befragt – und hab das Ergebnis erst mal nicht geglaubt: noch 20km bis zum B&B ! Ich hab das nachgerechnet, nachgemessen, die Karte gedreht – es hilft alles nichts. Die Berechnung stimmt. Uff. Ich kann nur auf mich selbst sauer sein. Irgendwie habe ich bei meiner Messung vor der Buchung des B&B 10 km unterschlagen ….
Noch 20 km Wegstrecke……Und es ist 13.15…. Tief durchatmen, es hilft ja nichts, da muss ich jetzt durch. Also zügig ohne zu hetzen weiter und vor allem nicht an den Endpunkt sondern nur an die Zwischenziele denken. Möglichst bewusst alle Kleinigkeiten am Weg wahrnehmen. Möglichst wenig Fuß -Autobahnen sondern kleine spannende Wege aussuchen – hat alles geklappt.. . Die Moral war dann erst 4 km vor dem Ziel am Nullpunkt, als die geplante Abkürzung durch ein dickes Verbotsschild versperrt war und ich die letzten 4 km Straße treten durfte. Dann aber 300 m vor dem Ziel – wie eine Fata Morgana : ein italienischer Eiswagen ! Selten haben 2 Kugeln so gut geschmeckt… Der Rest ist schnell erzählt: schönes B&B mit netten Vermietern, geräumiges Appartement mit super Dusche, leckeres Abendessen – alles prima. Und die Füße tun weniger weh als die Schultern…

Tag 13 – zu Fuß durch die Ardennen: von St. Hubert nach Awenne (25 km)

Wald pur! In allen Variationen und ein tolles Freilichtmuseum….

Dienstag 30.März

Nachdem ich mir nach dem Frühstück eine Zahnbürste kaufen musste (irgendwas vergisst man ja immer), ging es bei weiterhin strahlendem Sonnenschein nach Norden aus dem Tal raus : jetzt sieht man erst richtig, wie groß die Kirche und die Reste der Benediktinerabtei im Verhältnis zum Dorf sind !
Heute wandere ich vor allem durch die riesigen Wälder, die St Hubert umgeben. An sich kein Problem: ich mag Wälder – vor allem wenn sie, wie hier, so abwechslungsreich aus Buchen- Eichenmischwald, Birke und (seltener) Fichten und Tannen bestehen. Aber…
Da das Land hier so dünn besiedelt ist, gibt es offensichtlich wenig Gelegenheit, kleine Pfade durch den Wald zu trampeln. Im Umkehrschluss heißt das, das ich fast nur auf Forstwegen und Forststraßen gelatscht bin – und die laufen schnurgerade durch den Wald und sind, wenn sie- wie hier- dauernd zum Holztransport gebraucht wurden, in einem grauenhaften Zustand.

links sind Bäune, rechts sind Bäume, in der Mitte Zwischenräume….

Solche Wege sind furchtbar monoton ! So bin ich heilfroh, um 13.30 am Wallonischen Freilichtmuseum zu sein. In einem zweistündigen Rundgang entdecke ich regional typische Häuser und vor allem die Werkzeuge heute kaum noch bekannter Berufe . Wer kennt schon heute noch einen Korbmacher oder Schuhmacher? Ich frage mich, wieviel Wissen um altes Handwerk im Augenblick unwiederbringlich verloren geht (oder gegangen ist), und ob es einer Gesellschaft wirklich guttut, nur auf den vielleicht doch fragilen Fortschritt durch Internet und Computer zu setzen …
Gegen 17.00 bin ich dann in einem von Holländern geführten netten B&B angekommen. Bier ist im Kühlschrank, heute Abend Abendbrot draußen im Garten zusammen mit einem flämischen Paar und aktuell Sonnenbad im Garten. Was brauche ich mehr,um glücklich zu sein ?

Tag 12 – zu Fuß durch die Ardennen: von Ortheuville nach St. Hubert (25 km)

Zunächst noch entlang der Ourthe und dann in die Wälder nach St. Hubert – unglaubliche Diskrepanz der riesigen Basilika zu der verschlafenen Kleinstadt !

Dienstag, 29.März 2021


So, jetzt geht die Tour als Fernwanderweg weiter. Zumindest versuche ich das – mal sehen, wie sich so eine Streckenwanderung ohne geöffnete Restaurants organisieren lässt. Für heute Abend sehe ich das Problem in St . Hubert nicht – der Ort ist ja das Zentrum der Region, aber in den nächsten Tagen bin ich wirklich ziemlich weit weg von allem….
Heute bin ich mit Zug und Bus zunächst in die Nähe des gestrigen Endpunkts gefahren – das ging ungewöhnlicherweise fast unproblematisch – trotz Eisenbahnerstreik. Ich habe es allerdings immer noch nicht geschafft, den Bus zu bezahlen: ich saß alleine im Schnellbus Richtung Bastogne und hab den Fahrer gefragt, wie das mit dem Entwerten geht – da hat der mir dann geantwortet, ich solle einfach so fahren…. Und zu Beginn wurde der wegen Corona vom belgischen Staat verschenkte gratis Zugpass nicht anerkannt (im Kleingedruckten steht nämlich, dass er erst ab 9.00 gültig ist ) – und so war erst mal der Kauf einer Fahrkarte zu erhöhtem Entgelt fällig……grrrr !

Die Vicinal – auf der Trasse einer der vielen Kleinbahnen

Aber dann der Weg die Ourthe entlang : während mehrerer Kilometer führte der Weg über die ehemalige Trasse einer „vicinal“: das sind ehemalige Kleinbahnen, von denen es hier in Belgien viel mehr gab , als irgendwo sonst in Europa. Und inzwischen werden die Trassen der seit mindestens 50 Jahren stillgelegten Bahnen immer mehr zu Wander – und Radwegen ausgebaut. Sehr praktisch – und zu normalen Zeiten wahrscheinlich auch gut frequentiert. Jetzt mit Corona bin ich hier aber so gut wie allein – die Holländer, für die die Ardennen sonst das Reiseland Nummer eins sind, dürfen den Zoo nämlich nicht betreten! Ach ja – mir sind heute übrigens 3 ( in Worten: drei !) Wanderer begegnet .

Den Nachmittag über führte der Weg dann durch die riesigen Wälder von St Hubert – übrigens das Jagdrevier der belgischen Könige ! Da fragt man sich schon, warum über die gleiche Wegführung 4 Weitwanderwege unterschiedlicher Assoziationen parallel laufen: können die sich nicht einigen, statt den ganzen Wald mit Wegzeichen but anzumalen ?
Ein Grund ist sicher, dass alle anderen Wege mit Ausnahme dieses Wanderweges gesperrt sind: und so quetschen sich also alle inclusive schwerer Traktoren über diesen Forstweg. So gegen 16.00 war ich dann in St Hubert – total erschlagen von dieser riesigen Basilija, sie so gar nicht zu dem übrigen verschlafenen Städtchen passt. Und jetzt sind noch nicht einmal Touristen da, um zumindest für etwas Animation zu sorgen…
Der Legende nach soll der spätere Heilige Hubertus, später Bischof von Tongeren und Maastricht und Gründer der Stadt Lüttich, bei einer Jagd am Karfreitag Christus in einem weißen Hirsch begegnet sein. Daraufhin habe er sein wildes Jägerleben beendet und sich zum Christentum bekehrt. Den Hirsch sieht man überall in der Kirche – die Legende ist hier allgegenwärtig.

Um 17.00 konnte ich dan meine Unterkunft beziehen: zu meinem großen Erstaunen habe ich das ganze Haus inclusive Garten für mich alleine – durch Corona darf immer nur 1 Raum zusammen mit Bad vermietet werden…. Ob sich dann die Vermietung lohnt ? Abendbrot (Salat mit Lasagne ) hab ich mir genauso wie das Frühstück für morgen beim Lidl gegenüber gekauft. Für heute hat also trotz Corona alles gut geklappt !

Seit La Roche folge ich entgegen der Planung weiter dem GR 57 im Verlauf der Ourthe occidental – der Fluss ist einfach zu schön !

Tag 11 – zu Fuß durch die Ardennen: von der Barrage de Nisramont zum Pont de Berguème (24 km) und vorher mit dem Rad den umgekehrten Weg (15 km)

Im Vorfrühling die Ourthe occidental entlang : ein Genuss für alle Sinne !

Sonntag, 28.März 2021

Ab heute soll die Ardennentour weitergehen! Das Wetter ist auf jeden Fall schon mal besser, als bei der letzten Etappe zur Barrage de Nisramont… die Sonne scheint und auch die ganze Woche ist mit herrlichem Frühlingswetter zu rechnen.

auf dem Weg mit dem Rad zum Ausgangspunkt an der Mauer der Talsperre

Auch jetzt sind es wieder „Corona -Tours“ , genau wie im letzten Jahr zu dieser Zeit, als ich in nahezu vollständiger Einsamkeit den Ahrsteig gewandert bin. Heute bin ich – wie im letzten Jahr auf dem Ahrsteig – mit Auto, Fahrrad und Wanderschuhen unterwegs. Diesmal aber weniger, um Kontakte zu vermeiden, als vielmehr , da es einfach keine Busse am Wochenende zu Ausgangs – und Zielpunkt gibt, und ich nur einen Campingplatz zur Übernachtung gefunden habe (weniger attraktiv, wenn alle Restaurants geschlossen sind). Außerdem zweifle ich nach dem anstrengenden Winter ohne regelmäßigen Sport (Aikido ist verboten) an meiner Kondition, das Zelt die ganze Woche mitzuschleppen. So parke ich das Auto am Pont de Berguème am Lauf der Ourthe occidentale, fahre mit dem Rad durch den Vorfrühling im Tal und dann auf der Hochebene bis zur Barrage de Nisramont. Dort startet dann die nächste Etappe der Wanderung auf dem GR 57: teils auf schmalen Pfaden am Ufer des Stausees entlang, dann wieder auf halber Höhe und oben auf der Hochebene mit tollen Blicken auf die Mäander der Ourthe. Was für ein herrlicher Tag !

Mäander der Ourthe

Ich hatte heute – Palmsonntag – befürchtet, mich durch Menschenmassen hindurchschlängeln zu müssen: aber absolut falsch gedacht, ich sehe den Tag über nicht mehr als eine Handvoll Menschen. Einige Wanderer in der Nähe des Stausees , im weiteren Verlauf der Ourthe dann nur noch wenige Familien mit kleinen Kindern.
Die Diskrepanz zu der letzten Etappe im November ist frappierend: damals war alles grau in grau, die Radtour bei Wind und Temperaturen um den Gefrierpunkt in der Dämmerung eine Herausforderung: heute scheint die Sonne, ich höre Vogelgezwitscher und selbst der Anstieg mit dem Rad aus dem Tal scheint mir nicht besonders steil zu sein. Auf dem Weg das Glitzern des Flusses in der Sonne, das Moos, das schon mit sattem Grün den Kontrast zu den noch grauen Fichten bildet und die sonnenbeschienen zartgrünen Wiesen auf der Hochebene – die Leichtigkeit des Seins! Im Gegensatz zum Ahrtal im letzten Jahr blüht hier zwar noch nicht der Weißdorn (im Ahrtal wird aber auch Weinbau betrieben), aber auch hier sind die Knospen der Bäume schon dick geschwollen und warten nur noch auf ein bis zwei Sonnentage.
Heute fahre ich noch mal mit dem Auto zurück nach Kelmis, aber ab morgen wandere ich dann von Hotel zu Hotel (Herbergen sind geschlossen) – wenn’s klappt bis an den Semois und dann nach Bouillon.

Seit La Roche folge ich entgegen der Planung weiter dem GR 57 im Verlauf der Ourthe occidental – der Fluss ist einfach zu schön !