Heute haben wir viel Zeit. Wir stehen ziemlich spät auf und gehen nach dem Frühstück im Hotel (bzw. Rifugio) langsam den GR 11 den Rio Ara flussabwärts. Ganz cool ist der Weg doch nicht – zu Beginn gibt es einige etwas zeitraubende Kletterpartien, dann will ich zum Ende des Weges den Kletterpassagen ausweichen, die in schwarz mit dem Zeichen „ Klettersteig“ auf der Karte eingetragen sind – aber vor Ort als „ Jakobsweg“ markiert sind…
Keine Lust auf Experimente – wir nehmen die Piste und werden von den Autos kräftig eingestaubt.
Trotzdem sind wir schon vor 13.00 in Torla : netter kleiner Ort, der offensichtlich vor allem von den Bergwanderern lebt. An die Corona – Maskenregeln halten sich hier übrigens alle deutlich konsequenter als in Frankreich! Warum haben die dann hier Spanien höhere Inzidenzen?
Das Hotel, das ich über Booking gebucht habe, ist sehr gut (Henri – Russell) – schönes Bad, kleine Küche, sehr netter Empfang. Nur das Frühstück morgens um 8.00 ist für unsere Wanderung im Cañon einfach zu spät – da müssen wir was anderes finden. Am Nachmittag dann hausgemachtes Eis in einer Open – Air Eisdiele im Garten mit Musik und zum Abend Pizza – ebenfalls reichlich und lecker – Schöner Tag !
Rio Ara flussabwärts von BujarueloGlockenblumenIm Tal des Rio AraTorlaunser Hotel
Heute geht’s über einen alten Pilgerweg nach Spanien : „Notre Dame du Port“ in Gavarnie hat nämlich nichts mit einem Hafen zu tun, sondern ‚Port‘ bedeutet ‚porte‘ : Tür oder Passhöhe: Also Notre Dame zum Pass nach Spanien!
1000m langsamer Anstieg durch ein einsames Tal: auf dem Weg noch einen letzten Blick auf den großen Wasserfall und dann zur spanischen Grenze: oben am Pass ist die Diskrepanz zwischen dem wasserreichen Frankreich mit den vielen Wasserfällen im Vergleich zu den trockenen spanischen Pyrenäen besonders gut zu sehen. Der Abstieg (wieder 1000 Höhenmeter) geht auf spanischer Seite vor allem über loses Geröll.
Von der mittelalterlichen Kirche in Bujaruelo sind nur noch Ruinen übrig- die alte römische Brücke über den Rio Ara ist allerdings noch intakt – und sie führt direkt zu unserem Rifugio. Das hat eine sehr lebendige Gastronomie, das Rifugio selbst ist eher ein kleines Berghotel. Wir haben ein nettes Doppelzimmer mit Halbpension reserviert.
5- Sekunden Bad im Rio Ara – es gab Leute , die waren eine halbe Stunde darin….
Dann zum Sonnenbaden und Baden zum Rio Ara ( das Baden fiel angesichts der Wassertemperatur seeeehr kurz aus..) und heute Abend dann ein sehr leckeres Abendessen mit Salat mit warmem Ziegenkäse, dann gegrillter Lachs mit Gemüse und als Nachtisch Käsekuchen mit Himbeersauce. Alles sehr lecker . In 2 Tagen werden wir nach unserem Besuch des Nationalparks von Ordesa hier noch mal übernachten. Ich freue mich schon drauf!
der alte Pilgerweg über den PassRifugio de Bujarueloalte römische Brücke
Heute steigen fast alle aus dem Réfuge die 450 Höhenmeter zur Hourquette d‘Aulan hoch – wir kommen nicht unbedingt als erste an. Glücklicherweise hat unser Weg heute sonst nicht so viele Steigungen: es geht von der Paßhöhe (auf 2500 m) über fast 10 km langsam durch ein Flusstal bergab mit immer neuen Blicken auf die Berge hinter uns dann den Stausee vor uns.
Mittags Picknick mit Blick auf ein unglaubliches Blau des Stausees und am Nachmittag eine geruhsame Wanderung über Almwiesen und dann den alten Steinweg über fast 500m runter ins Tal über den Pfad, der Bauern und Vieh (?) aus Gèdre zu den Almwiesen heraufführte. Heute ist der Pfad als schwarze Mountainbike Piste ausgeschildert – ich frage mich nur, wie es möglich sein soll, über diese unregelmäßigen Steine mit dem MTB steil bergab zu fahren.
Von Gèdre nach Gavarnie sind es 8 km an der Straße entlang – einen Bus gibt es am Nachmittag nicht. Also wieder den Daumen heraus – und wieder warten wir keine 5 Minuten bis uns jemand aus dem Dorf mitnimmt. Très sympa !
Auch das Gîte d‘ Etape ist wieder exzellent: ein Zimmer mit Dusche, das wir uns mit nur noch einer Frau teilen, ein leckeres reichhaltiges Essen, nette Gespräche am Tisch. Ein wirklich schöner Tag!
Blick zurück auf das Réfuge des EspuguettesBartgeier Werbung für glückliche Kühe – Bärenmarke und so…Lac de GlorietteGite Le Gypiète… beim Temperaturempfinden….… besteht eine hohe interindividuelle Varianz …
Auf den Wetterbericht kann man sich auch nicht immer verlassen – glücklicherweise ! Sobald wir mit dem Bus in Gavarnie ankamen , war strahlender Sonnenschein und der Blick auf den Cirque de Gavarnie phantastisch – völlig ohne Wolken. Nach Besuch der kleinen Pilgerkirche Notre Dame du Port (12. JH) auf dem Weg nach Santiago sind wir den Touristen hinterher getrottet und zum Hotel du Cirque gelangt. Wieder ein Haufen Fotos und das nette Angebot, uns gemeinsam abzulichten – dankend angenommen !
Dagmar wollte ihre Kräfte schonen, aber ich bin zwar schon mal in Gavarnie gewesen aber nie bis zur Grande Cascade weiter gelaufen. Also trinkt Dagmar einen Kaffee und ich laufe (ohne Rucksack) den Weg bis zum Fuß des Wasserfalls. Es hätte mir zu denken geben sollen, dass die Menschen am Wasserfall wie kleine Spielzeugfiguren wirken…. Der Weg war deutlich weiter als geplant: sicher 4 km hin und zurück und 300 m Höhenunterschied. Der letzte Teil des Anstiegs darüber hinaus mächtig steil – und ich war plitschnass (von der Gischt des Wasserfalls ) als ich wieder zurück war. Es hatte sich inzwischen ziemlich zugezogen und Dagmar war fast angefroren.
Wir konnten uns auf den nächsten 400 Höhenmetern allerdings ohne Probleme wieder aufwärmen: zunächst auf einem Weg am Hang entlang mit steil abfallenden Felswänden, dann auf einem langen und zuletzt steilen Anstieg über Almwiesen zur Hütte.
Netterweise kam dann auch die Sonne wieder raus und wir sahen Blumen ohne Ende: riesige Felder von blauen Lilien, aber auch Natternköpfe, Orchideen und Eisenhut (?). Auch hier wurde die Batterie des Photoapparats wieder mächtig strapaziert…. Auf 2000 m Höhe auf einer Almwiese liegt das Réfuge des Espuguettes – wir kommen mit den ersten Regentropfen an und können zusehen, wie die Gegend im Nebel verschwindet. In der kleinen sympathischen Hütte: sehr nette Hüttenwirtin, die uns bei der Planung einer zu lang geratenen Etappe in den nächsten Tagen mächtig geholfen hat. Leckeres Essen mit dem einzigen Problem, dass die Gäste (Corona lässt grüßen) so weit auseinander platziert waren, dass die Kommunikation schwierig war. Aber ist schon mal etwas wirklich perfekt ?
Luz St Sauveuram 14.7. kommt die Tour der FranceNotre Dame du Port in GavarnieJakobusPilgerCirque de GavarnieGrande Cascade – einer der höchsten Wasserfälle in Europaauf dem Weg zum Réfuge des Espuguettesin der Mitte des Bildes : die Brèche de Roland
So wirklich gut geschlafen habe ich auf diesem Betonboden nicht: aber ich bin doch relativ ausgeruht, und Dagmar hatte ja die Isomatte und also etwas weniger Probleme mit der Müdigkeit.
Hier oben auf gut 2000m ist es nur bedeckt, aber unter uns sehen wir von oben auf die dichten Wolken, in die wir nach kurzem Frühstück hineintauchen. Nach 1,5 Stunden und tollen Fotos von großflächig am Wegesrand wachsenden wilden Lilien, kommen wir an die Straße zum Tourmalet. Hier sehen wir scharenweise Hobbyradler, die sich auf den Spuren der Tour der France den Pass hochquälen. Wir gehen parallel zur Straße auf der alten Wegtrasse der Passstraße flussabwärts nach Barèges. Dort angekommen, setzen wir uns in ein nettes Café zu einem sehr leckeren ausführlichen zweiten Frühstück. Da der Bus nach Luz St Sauveur erst zum Nachmittag fährt, wählen wir die Daumenvariante und zwei freundliche Wanderer mit Hund nehmen uns mit ins Tal. Luz- St Sauveur ist ein nettes kleines Städtchen und auch unser Hotel (auf dem Papier : Jugendherberge) ist sehr ordentlich. Wir haben genügend Zeit zum Bummeln inclusive ausführlicher Ruhepausen: am Nachmittag spüre ich nämlich doch das Schlafdefizit und penne einfach so auf einer Parkbank ein.
Abendessen dann in einer eher gesichtslosen Brasserie und dann schon Vorfreude auf morgen: Cirque de Gavarnie !!
auf 2000 m sind wir zumindest nicht mitten in den Wolkenunsere CabaneLilienauf dem Weg ins Tal2. Frühstück in BarègesLuz St Sauveur – in der nächsten Cabane MIT Isomatte…Luz – St SauveurWehrkirche in Luz St Sauveur11. Jh, Pilgerkirche auf dem Weag nach SantiagoGite d‘ Etape
Die heutige Etappe ist eine gewisse Herausforderung: ziemlich lang für den 2. Tag der Tour und vor allem im zweiten Teil mit einigen Kletterpartien und längeren Anstiegen über Blockwerk gespickt. Aber das Wetter ist absolut super – blauer Himmel und phantastische Sicht, so dass wir guten Mutes zunächst am Lac d‘Oule entlangwandern und dann die ersten 400 Höhenmeter auf die Hochfläche hinaufsteigen. Dort zeigt sich mir plötzlich ein völlig surreales Bild: Ein Wanderer mit einem Kontrabass auf dem Rücken ! Genauer: die beiden Begleiter schleppen noch zusätzlich Gitarre und Saxophon: die drei spielen in den verschiedensten Hütten der Gegend. Und da diese teils nur zu Fuß erreichbar sind, wird eben der Kontrabass über die Bergpässe getragen….
Heute ist unsere Wander- geschwindigkeit geradezu unterirdisch langsam. Wir brauchen enorm viel Zeit für den tollen Weg entlang der Seen im Naturpark Néouvielle und für den Anstieg zum Col de Madamète. Meine Kamera läuft dabei heiß und es ist nur schade, dass wir doch ziemlich hinter der Zeit herlaufen und ich so nicht zum Bad in einem der vielen kleinen Bergseen am Weg komme. Als wir am späten Nachmittag den letzten Anstieg über 400 Höhenmeter sehen und feststellen, dass das eine einzige Kletterpartie ergäbe, ändern wir den Plan und kehren um, annulieren das Réfuge und steigen langsam Richtung Tal ab. Für die Übernachtung wählen wir dann eine hier in den Pyrenäen durchaus übliche Variante – wir übernachten in einer „Cabane“.
Cabane dets Coubous …. von innen
Diese Hütten bestehen im Prinzip aus nichts anderem als 4 Wänden, Dach und Tür. Das war’s. Der Boden ist aus Beton – mit erheblichen Unebenheiten, bedeckt mit einer Plastikplane. Aber das Ding ist glücklicherweise sauber und ohne zweideutige Gerüche. Vor uns war schon ein junger Mann da, der uns seine Isomatte und Powerbank leiht– total nett. Zum Abendessen hatten wir noch ausreichend Reste vom Picknick. Und in der Nacht ist es schon genial, im Trockenen zu sein, wenn der aufziehende Sturm heult und der Regen aufs Dach prasselt. Mit etwas Glück, ist der Wind ja stark genug, um die Wolken bis zum Morgen wegzupusten….
3 …. mit dem Kontrabass. …….Lac d‘ Aumarecht klares Wasser ! Enzianalte SchneefelderWollgras
Wecker um 6 Uhr – das ist nicht so mein Ding. Aber da die Wanderung nun dummerweise nicht von Lourdes sondern von Vielle Aure ( 50 km weiter östlich) startet, müssen wir noch mal Zug und Bus nehmen. Um 10 Uhr geht‘ s dann los : die Wolken hängen fast auf den Füßen, wir steigen ziemlich steil bergauf und müssen vor allem aufpassen, nicht im Schlamm auszurutschen. Genau weiß ich nicht, dass ich in den Pyrenäen bin – bisher habe ich die Berge nicht gesehen. . .
Aber dafür Blumen : gelben Enzian, Veilchen, Disteln – und ganz viele, die ich nicht kenne..
Distelgelber Enzian
Es geht 5 Stunden ununterbrochen bergauf – und am Ende der 1500 Höhenmeter (und 12 km) bin ich richtig froh, dass es die letzten 4 km 400m bergab geht. Dann mittem im Skigebiet fette Murmeltiere, die sich (man geht mit der Zeit ) nicht in Höhlen sondern im Wassersystem des Skigebiets verstecken. Dann noch ein Abstieg und wir sind im Réfuge : Es gefällt mir : nette Atmosphäre, Bier vom Fass, moderne Zimmer und vor allem leckeres Essen.
Dann kann das Wetter morgen ja nur besser werden!
romanische Kirche in Vielle AureEnzianRosenfette MurmeltiereRéfuge de l‘ Oule
Vor 2 Monaten haben meine Freundin Dagmar und ich gepokert, dass die Corona – Reisebeschränkungen sicher bis Anfang Juli aufgehoben sind und also einer Wandertour durch die Pyrenäen nichts im Wege steht: also habe ich Züge und Hütten gebucht. In Bezug auf die Reisebeschränkungen – Bingo, gewonnen. Das Wetter lässt sich natürlich nicht voraussehen… Für manche Leser meines Blogs ist die Beschreibung der Anreise der amüsanteste Teil der Reise-Beschreibung – und ich will euch auch diesmal nicht enttäuschen… Am Morgen sollte uns Andrea zum Bahnhof fahren: als sie 5 Minuten vor Abfahrt noch schlafend im Bett lag, sind wir selbst gefahren und haben den Wagen in Aachen am Bahnhof abgestellt. Da die Kids das Auto brauchen, wird es da wohl abgeholt werden… In aller Ruhe dann mit ICE und Thalys über Brüssel nach Paris – Ruhe bis zu dem Zeitpunkt, als Dagmar bemerkte, dass die Zeit von der Ankunft an der Gare du Nord um 11.35 bis zur Abfahrt von Montparnasse um 12.20 nur 45 Minuten sind. Mir war das Intervall bei der Buchung viel länger vorgekommen. Insofern ging es im Spurt durch Impfpasskontrolle, zum Metroticket- Automaten, zur Metro, über lange Gänge und Treppen zum Bahnhof und zur Fahrscheinkontrolle am Bahnsteig. Dort wurden wir durchgewunken und saßen gerade im TGV, als dieser schon abfuhr. Nassgeschwitzt, sportliche Betätigung für den Tag erledigt. Übernachtung heute in Lourdes, da die Tour eigentlich dort starten sollte. Aufgrund der schlechten Verkehrsanbindung müssen wir morgen ein Stück wieder zurück, um von St Lary in den Nationalpark zu starten Wir schlafen in einer netten Pilgerherberge (Linda Carillon), die ich über Booking gebucht habe: Booking ist für die Vermieter eine tolle Plattform, nimmt aber 17% der Einnahmen…. Die Preise für mich als Gast wären die gleichen bei Buchung über die Website des Vermieters… Ich war (vor Corona) vor 3 Jahren auf dem Weg in die Pyrenäen schon mal in Lourdes – was für eine Diskrepanz! Während damals die Straßen schwarz von Pilgern waren, sich ein Andenkengeschäft und Restaurant ans nächste reihte, ist jetzt alles geschlossen und alle Rolläden sind runtergelassen. Lourdes macht den Eindruck einer verschlafenen Kleinstadt…
nettes Restaurant: L’ami toulusain
Auf Empfehlung der Herberge dann Abendessen in einem kleinen Restaurant mit landestypischem toulousaner (sagt man das so?) Menü. Und nach dem Essen interessante Gespräche mit dem Restaurantbesitzer über Gott und die Welt: er habe das Restaurant mit großem Haus Anfang 2020 gekauft und habe zurzeit viel zu tun mit dem Umbau . – Wie er das mit Lockdown finanziere ? – Mit den staatlichen und lokalen Hilfen sei das zur Zeit kein größeres Problem… Dann haben wir uns über katholische Kirche und ähnliches unterhalten und ich habe bei dem weltoffen wirkenden Mann wieder den Traditionalismus gespürt, der mich in Frankreich im katholischen Milieu immer schon irritiert: diese Deutschen mit ihrem Sonderweg, Frauen zu Priestern weihen zu wollen, seien doch völlig isoliert und auf dem Holzweg. Benedikt habe das doch alles ganz richtig gesehen…. und jetzt würde der Papst ja auch zu Recht die deutschen Katholiken zurückpfeifen. Puuh. Glücklicherweise nahm das Gespräch danach ein unverfänglicheres Ende….
Morgen geht’s bei unterirdisch schlechtem Wetterbericht nach Vielle Aure zur ersten Etappe. Bergwandern im Regen ???
Lourdes: Blick auf die Burg gähnende Leere….unser Hostel
Vom Parc de Néouvielle mit seinen vielen Seen zum Cirque de Gavarnie. Weiter über alte Pilgerwege und Wege des Almauftriebs in den spanischen Nationalpark von Ordesa mit seinem tief eingeschnittenem Caňon. Der Rückweg führte dann auf dem GR 10 mit kleinem, aber sehr spannendem Umweg nach Cauterets. Meine dritte Pyrenäentour – auch diese wieder genauso schön wie die anderen!
Den Blog schreibe ich meist während der Tour : abends, wenn ich aufs Essen warte, vor dem Einschlafen oder nachmittags auf der Hütte. Blogs gibt’s also meist dann, wenn ich solo unterwegs bin. Manchmal ist das Netz so schlecht, dass ich den Blogtext nur in Word schreiben kann und auf einen der nächsten Abende mit besserem Internet warte – manchmal schaffe ich es aber sogar, die Bilder auch schon zeitnah hochzuladen. Auf jeden Fall liefert der Blog die aktuellsten Impressionen- es ist eben das Reisetagebuch
Die Powerpoint erstelle ich später zu Hause: da suche ich die Hintergrundinfos zu den besuchten Orten heraus, erkläre Zusammenhänge und Details und stelle meine Fotos zusammen. Die Quelle zu den Texten bilden dabei Bücher, Wikipedia, Infos der Touristenbüros aber auch andere Internetseiten. Vor allem aber versuche ich mit etwas Animation die Bilderfolge interessanter zu gestalten
Die Diashow ist im Pinzip die abgespeckte Variante der Powerpoint. Vor allem gedacht für einen kurzen Überblick. Auch wenn ihr den Download der Powerpoint scheut oder keinen Viewer habt, kommt dieser Weg infrage
Es ist nicht immer einfach zu entscheiden, welche Begegnungen ich im Blog beschreibe und welche ich weglassen kann. Die folgende hättte ich vielleicht doch erwähnen sollen…. Auf der Rückfahrt mit Bus und Bahn von Etsaut über Pau nach Toulouse wurde ich beim Einsteigen in Etsaut schon freundlich begrüßt …. das waren ja Michelle und Phillipe, die ich im Réfuge d’Arlet kennengelernt hatte und denen ich brühwarm von meinem Missgeschick mit meinen verlorenen Anziehsachen erzählt hatte. Die beiden mussten wegen einer schießwütigen Hexe (also akuten Rückenschmerzen) ihre Tour unterbrechen, wollten aber am Ende der Ferien ihre Zeltausrüstung vom Refuge d’Arlet wieder abholen – und zwar über den Weg, den auch ich hochgewandert bin. Ohne ernsthfte Hoffnung habe ich den beiden meine Vermutung erzählt, dass ich die Sachen wohl bei einer Picknickrast verloren haben muss, meine Rastplätze auf dem Weg erklärt und meine E- Mailadresse mitgeteilt.
Und dann hat mich nach meiner Rückkehr nach Hause der tägliche Wahnsinn schnell wieder eingeholt….
… bis eine Mail ankam, mit dem Inhalt, dass die beiden meinen Beutel gefunden hatten: sie hatten einen Schäfer auf dem Weg gefragt und der hatte die Sachen gesehen und aufbewahrt. Noch eine Woche später ist dann ein kleines Paket in der Praxis angekommen….
.. und jetzt befindet sich eine Dose mit Aachener Printen auf dem Weg nach Südfrankreich…
Das ist schon etwas starker Tobak für einen reinen Zufall…. Vielleicht sollte ich doch mal dem Antonius eine Kerze stiften ?
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