🚶März 2026 La Gomera – Tag9

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zu Fuß rund um die Insel: mit dem Bus nach Chipude und über Imada nach Alajerò

Montag, 30. März 2026

Heute Morgen ging der Wecker um 6.30. Wir wollen mit dem Bus nach Chipude zurück, um von dort den GR (oder einen parallelen Wanderweg ) weiter Richtung  Südwesten nach Alajeró zu wandern. Der Bus soll um 8.10 fahren – wir waren auf Margots Drängen glücklicherweise um 7.50 an der Haltestelle. Der Bus kam um 8. 02 … .Nach unendlichen Kurven und 2 Tunneln sind wir oberhalb des Tals im Nebelwald und bald dann entlang des Weges, den wir 2 Tage vorher gewandert sind in Chipude angekommen . Windstärke 9 und gefühlt nur knapp oberhalb des Gefrierpunkts. Wir brauchen einen Kaffee. Die Bar im Ort ist geöffnet, die Bacardis  gehen dort schon über die Theke – wir bleiben bei Kaffee.  Der weckt ein wenig die Lebensgeister !

Der GR 131 führt dann wunderschön – und saukalt –ohne viele Höhenmeter in Windungen den Hang entlang zur Ermità ‚Franz von Assisi‘  in Igualéro. Grandiose Blicke auf Herrero inclusive.

Um nicht in unmittelbarer Nähe zur Hauptstraße  weiterzulaufen, nehmen wir den Weg über einen lokalen Wanderweg nach Imada. Bergziegenqualitäten sind gefragt auf dem steilen alten Verbindungsweg bergab ins Dorf.

Ein Wasser im kleinen Bar- Restaurant und Gespräche auf deutsch und französisch mit einem schwäbischen Gerichtsvollzieher und seiner Frau, der für seine Ausbildung in Monschau gelebt hat, einem Pärchen aus der Gegend nördlich von Lüttich, denen das Wetter in Teneriffa einen Strich durch die Rechnung des Outdoorurlaubs gemacht hat (der Teide mit  allen MTB – und Wanderwege wegen Schnee gesperrt) und die deswegen jetzt auf Gomera sind. Und dann noch ein älteres Paar aus Aachen, die seit Jahrzehnten nach Gomera kommen und jetzt in Playa de Santiago überwintern.

Nach Alajerò ist es nicht mehr weit: noch auf einem alten Karrenweg und auf der neuen, zurzeit wenig befahrenen Straße zum Pass und weiter ins Dorf. Heute übernachten wir in einem von einem Franzosen vermieteten Ferienhaus .

Das Haus ist ein Traum: Blick auf den Süden der Insel und das Meer, ein unglaublicher Garten  mit Blumen, Obstbäumen,  kleinen Sitzecken. Alles ist hell und gemütlich.  Wirklich schade, dass wir hier nur eine Nacht sind.

Der Vermieter aus der Gegend von Nantes hat hier früher selbst gewohnt (jetzt lebt er im Dorf) und organisiert von hier aus Wandertouren.

Abends noch gegrillter Tintenfisch im kleinen Dorflokal – wieder unglaublich lecker.

Uns geht’s soooo gut hier !

🚶März 2026 La Gomera – Tag8

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zu Fuß rund um die Insel: Ruhetag in ValleGranRey

Sonntag, 29. März 2026

ValleGranRey – der Sehnsuchtsort jedes deutschen Gomeraurlaubers oder – aussteigers – und fest in deutscher Hand.


Wir haben ein nette 2 Raum- Ferienwohnung mit schöner Terrasse im oberen Teil des Tales und könnten ganz glücklich sein …. Nur leider habe ich mir gestern bei den gut 1000 Höhenmetern Abstieg die Sehnenscheiden am Fuß mächtig überlastet und bin heute komplett unfähig, die geplante Wanderung um das Tal des Königs herum durchzuführen. Ich habe schon Mühe, nur den kurzen Weg zu Fuß ins untere Tal zu gehen. Dort angekommen schlendern wir über den Kunsthandwerkermarkt, der übrigens ebenfalls in deutscher Hand ist. Ich werde fündig: ein Stehrumchen mehr zu Hause …

Dann geht es weiter zum Strand. Auch hier, wie auch auf dem Weg ins Tal sind die Folgen des Unwetters eindeutig sichtbar: mehrere Brücken sind weggerissen und die Wege voller Geröll. Am Strand genieße ich das warme Wasser und war eigentlich tiefenentspannt auf dem Rückweg: wenn sich nicht von einem 500m hohen Steilhang unversehens eine Erdlawine gelöst hätte und mit Getöse den Berg hinunter gebraust wäre. Das ist alles weit weg, aber schon ziemlich beeindruckend ….

Der Erdrutsch


Ich fahre mit dem Bus zurück ins Appartement und pflege mich auf der Terrasse, während Margot noch ein wenig durchs Tal schlendert und zu Fuß zurückkommt. Wir essen zum zweiten Mal unsere Nudeln mit Gemüse von gestern und gehen früh schlafen. Heute Nacht war die Zeitumstellung und morgen wollen wir zeitig raus, um den Bus Richtung Chipude zur Fortsetzung der Inselumrundung zu nehmen .
Ich hoffe nur, dass mein Bein das zulässt ….



🚶März 2026 La Gomera – Tag7

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zu Fuß rund um die Insel: von Las Hayas über El Cerrado und Chipude ins ValleGranRey

Samstag, 28. März 2026

Heute gab es zwei Wege zur Auswahl: entweder ganz weit nach  Westen wandern und dann auf dem Camino de la Merica über den Grat zwischen Meer und Tal 1200 Höhenmeter  in den unteren Teil des ValleGranRey absteigen.  Oder langsam über zwei früher bedeutende Dörfer Höhe verlieren und dann nur 800m auf dem GR steil ins obere ValleGranRey  wandern. 

Wir haben die zweite Alternative gewählt. In El Cercado wird noch auf ganz traditionelle Art ohne Töpferscheibe  getöpfert – so wie von den Ureinwohnern Gomeras vor der spanischen Invasion im 15. Jh. Dem Museum, das dieser Töpferkunst gewidmet ist, haben wir einen ausführlichen Besuch abgestattet.

Im Töpfermuseum

Danach waren wir in Chipude: Anfang des 20. Jhs hatte der Ort 2000 Einwohner  – heute knapp 200. Die dortige  Landwirtschaft hat damals den ganzen Süden der Insel ernährt.

Wir haben im netten Café Sonja Kaffee getrunken und danach in der gegenüberliegenden Kirche die Vorbereitungen für Palmsonntag beobachtet. Ein Trailrunner hat meine Befürchtung in Bezug auf den Zustand des weiteren Weges zerstreut  – es gibt zwar Geröll nach den  Regenfällen,  jedoch ist der GR glücklicherweise nicht abgerutscht. Gut. Auch die Querung des Baches am Fuß des Tales ist einfacher als befürchtet – nur die 800 Höhenmete Abstieg machen mich heute komplett fertig  – ich bin nur glücklich,  dass wir nicht due westliche Variante gewählt haben  …

Das Appartement ist nett mit schönem Balkon mit Aussicht aufs Tal. Nach kurzer Ruhe gehen wir einkaufen und zaubern dann Nudeln mit leckerer Gemüsesoße mit Käse. So geht’s uns gut !

Morgen, Palmsonntag,  wäre ich gerne  zur Messe  gegangen  – leider gibt es im gesamten Tal keinen einzigen Gottesdienst  … Komisch – aber wahr. So planen wir einen ruhigen Sonntag  am Strand  – auch eine  Alternative….

🚶März 2026 La Gomera – Tag6

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zu Fuß rund um die Insel: von Vallehermoso nach Las Hayas

Freitag, 27. März 2026

Am Frühstückstisch haben wir mit einem Iren geredet, der gestern von Süden aus Vallehermoso erreicht hat  -die Wege im Nationalpark sind zwar gesperrt aber unproblematisch  zu wandern ….

So  machen wir uns auf den Weg: es sind mehr als 1000 Höhenmeter im Aufstieg.  Zunächst am Stausee  Encantadora vorbei, dann ein langer aussichtsreicher Aufstieg in den Nebelwald. Dort sind wir eine kleine zusätzliche Runde durch den Raso de la Bruma gewandert – es sieht mit den Flechten und Moosen  wie ein mystischer Zauberwald  aus. Genial!

Das Hotel ist so mittelprächtig – eben wie ein  kleines Hotel in den Bergen.  Problematisch ist allerdings, dass hier heute Abend offensichtlich eine Fete mir Tanz steigt – Freitagabend auf  dem Dorf…

🚶März 2026 La Gomera – Tag5

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zu Fuß rund um die Insel: Tageswanderung von Vallehermosa nach Simanca und Tamargada

Donnerstag, 26. März 2026

An sich sind Wetter und Wetterbericht  keine ganz so spannenden Themen im Blog. Aber…

Nach der Katastrophenwarnung, wegen des heranziehenden Unwetters, die uns gestern mitten in den Bergen erreicht hat, gab es für uns zunächst keine direkten Folgen : hier im Norden weder Regen noch Sturm. Im Süden hingegen scheint es fast 100mm Regen innerhalb weniger Stunden gegeben zu haben (vorher hat es mehrere Jahre gar nicht geregnet), so dass die Bäche  in den Barrancos anschwellen und es zu Erdrutschen kommt. Die Ranger haben das ganze Gebiet abgesperrt und die Wanderer in die umliegenden Orte verfrachtet.

Heute Morgen beim (übrigens hervorragenden) Frühstück haben wir dann eine erregte Diskussion zwischen einer Wandergruppe und der Wanderführerin  mitbekommen, da die Gruppe (in vorauseilendem Gehorsam?) in den letzten Tagen wetterbedingt noch gar keine der geplanten Wanderungen durchgeführt hat…..

Wir haben dann für uns entschieden, zunächst einmal vorsichtig abzuschätzen, was machbar ist ….

Wir sind zum Strand von Vallehermosa gelaufen und von da über eine Variante des GR 123 durch  eine ehemals stark bäuerlich – landwirtschaftlich genutzte Gegend im Bogen zurück nach Vallehermosa gewandert.

Die Wege waren durch kleinere Erdrutsche schon kräftig geschädigt – aber meines Erachtens trotzdem gut und sicher begehbar. Ich bezweifle, dass es nötig war, alle Wanderwege zu sperren ….

Auf dem Rückweg kurz vor dem Ort wurden wir aber dennoch ausgebremst: der kleine Bach im Ortsinnern von Vallehermosa war zum reißenden Wildbach mutiert, so dass uns noch ca 1 km Umweg beschert wurde…

Ein Haus ohne Dach : auf ewig Ruine- später Steunhaufen

Ein paar spannende Begegnungen noch auf dem Weg: wir trafen eine Frau, die seit 35 Jahren auf Gomera lebt und den Grund der vielen verfallenen Häuser erklärt: es gibt eine Richtlinie, dass – wenn das Dach eines Hauses richtig kaputt ist, das Haus nicht mehr repariert werden darf. …. Was soll denn das ???

Octopus !

Gutes gomerisches Abendessen erneut in der Tasca el Carraca … Heute mit Octopus mit gomerischer Sauce – delikat!

🚶März 2026 La Gomera – Tag4

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zu Fuß rund um die Insel: Agulo – Vallehermosa, 16 km

Mittwoch, 25. März 2026

„ Guck mal, man kann den Teide in Teneriffa sehen!“. Ich drehe mich im Bett auf die andere Seite und glaube das erstmal nicht. Es hat die ganze Nacht geschüttet, geblitzt und gedonnert, so dass ich mir sogar mitten in der Nacht aus lauter Verzweiflung eine Alternativroute auf kleinen befestigten Sträßchen nach  Vallehermosa herausgesucht habe, um zur Not den glitschigen Wanderwegen entgehen zu können.

Übrigens  – den Teide konnte ich nach dem Aufstehen wirklich am Horizont erahnen und später auch wirklich fotografieren.

Heute verspricht uns der Wetterbericht einen sonnigen Vormittag und Regen am Nachmittag.  So stiefeln wir schon früh den langen Anstieg zum Naturparkzentrum „Juego de Bolas“ hoch. Der steile Weg ist gepflegt und besteht aus vielen kleinen, eng gelegten Basaltsteinen. Schon bergauf ist es heute  rutschig – nach dem Regen heute Nacht ist alles noch ziemlich nass. Bergab möchte ich diesen Weg definitiv nicht gehen müssen.

Den hochgelobten „Mirador de Abrante“ mit seinem Skywalk können wir (inclusive Parkplatz für Reisebusse) von oben sehen. Angesichts des Wetterberichts und der auch von unserem Punkt genialen Aussicht sparen wir uns die 1,5 km Umweg und gehen durch eine erodierte Landschaft aus rotem Sand, der das Gewicht unserer Schuhe  in kürzester Zeit auf sicher das Doppelte erhöht zum Naturparkzentrum.

Auf den wenigen Hundert Metern dorthin ändert sich das Wetter schlagartig.  Innerhalb weniger Minuten zieht Nebel auf und es wird so kalt, dass wir  glücklich sind, die Ausstellungsräume im Zentrum  aufsuchen zu können. Die Ausstellung und der Botanische Garten sind informativ und spannend  – es geht unter anderem um die endemische Flora der Kanaren, die Entstehung der Inseln durch Vulkanismus, bei der alles Leben erst spät über verschleppte und verwehte Samen vom afrikanischen Festland importiert wurde:  deswegen gibt es auch kein Großwild auf diesen Inseln.

Im kleinen Café probiere ich bei einem  Kaffee Kekse aus Gofio, dem gerösteten Getreide vermischt mit ebenfalls gerösteten Hülsenfrüchten, eine Spezialität der Kanaren: lecker und sehr nahrhaft!

Dann geht es auf dem GR 321 weiter: von der Karte her weiß ich, dass wir an einem Stausee und hohen isolierten – wahrscheinlich pittoresken  – Felsen vorbeiwandern: gesehen haben wir davon fast gar nichts.  Schemenhaft sind die Felsen zu erahnen…. Sichtbar allerdings ist, dass wir durch einen Wald wandern,  der vor einigen Jahren Opfer eines Feuers geworden ist. Aus dem Naturparkzentrum weiß ich, dass der größte Feind des Nebelwalds, der die Feuchtigkeit der Passatwinde speichert,  eben diese Feuer sind ….. Regen hatten wir übrigens glücklicherweise nicht und die Unwetterwarnung, die mit lautem Piepsen mitten auf dem Berg mein Handy (und damit Margot und mich) erreicht, betrifft glücklicherweise nicht uns sondern den Süden der Insel …

Unser Hotel „ Rural Tirana“ hat seine besten Jahre offensichtlich hinter sich: die Rezeption ist nicht besetzt, wir gelangen Mithilfe einer Schlüsselbox ins Zimmer. In der Mitte des Hotels liegt ein sehr schöner, aber etwas ungepflegter Innenhof , den ich aber wahrscheinlich trotzdem nutzen werde, da WLAN im Zimmer nicht funktioniert.

Das Abendessen im nahegelegenen Restaurant “Tasca El Carraca“  ist hervorragend: Eine kanarische Käsepaste als Vorspeise und als Hauptgericht ein Eintopf aus Kichererbsen mit Fleisch.  Köstlich!

Morgen übernachten wir noch einmal hier und setzen den GR als Tageswanderung fort . Mal sehen….

🚶März 2026 La Gomera – Tag3

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zu Fuß rund um die Insel: Hermigua- entlang am Fuß der Enscheradas – Agulo

Dienstag, 24. März 2026

Der heutige direkte Weg nach Agulo ist gerade mal 5 km lang  – das heißt, dass ich noch einen großen Schlenker über den GR 321 und über die Ruta 33 durch den kaum bewohnten Nordosten der Insel dazu geplant habe.

Glücklicherweise konnten wir dazu unser Gepäck (mit Ausnahme des Tagesrucksacks) im Hotel lassen. So läuft es sich erheblich entspannter! Da es hier im Norden von Gomera in den letzten Tagen kräftig geregnet hat, ist die sonst karge Gegend grün und voller Blumen.  Einfach herrlich ! Aber Menschen leben hier kaum noch. Die Häuser sind verlassen,  teilweise mit kompletter Einrichtung, als ob die Zeit stehengeblieben wäre…

Zum Nachmittag sind  wir dann noch mit unseren vollen Rucksäcken die letzten  Kilometer nach Agulo gestiefelt: ohne Serpentinen steigt der Weg auf geradem Weg durch die Terrassen bergan. Fast 20% Steigung. Ich bin einfach nur geschafft und glücklich über eine nette Ferienwohnung und ein ordentliches Abrndessen: Ziege mit  kanarischen Kartoffeln und Flan als Nachtisch. Lecker.

🚶März 2026 La Gomera – Tag2

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Tageswanderung von Hermigua in den Lorbeerwald

Montag, 23. März 2026

Nach selbstgemachten, spanisch angehauchten Frühstück mit Kaffee und süßem Gebäck, zubereitet in unserer Ferienwohnung, wollten wir Richtung Nationalpark. In dem gibt es hier auf Gomera etwas ganz Besonderes: den Nebelwald – den größten Lorbeerwald der Welt.

Solche Wälder bedeckten vor Millionen Jahren große Teile Europas, sind dort aber durch die Eiszeiten verschwunden. Auf Gomera lebt der Nebelwald nicht durch Regen,  sondern durch die Passatwinde, die immer Feuchtigkeit mitbringen, die als Nebel kondensiert und dann als Nebelregen von Blättern und Moosen tropft. Dadurch bilden sich Moose und Flechten und so entsteht dieser mystisch wirkende Wald.

Aber vor den Erfolg haben die Götter  den Schweiß gesetzt…. Bei meiner miesen Kondition waren die etwa 1000 Höhenmeter Anstieg auf etwa 5 km Weg eine echte Herausforderung – auch, da die Wege durch den Regen und Sturm der letzten Tage ziemlich feucht waren. Aber die Ausblicke beim Anstieg  und der Nebelwald haben für  alles entschädigt.

Der Rückweg verlief zunächst unproblematisch über einen breiten Feldweg,  der mit schönen Ausblicken langsam an Höhe verlor.

Dann aber fing es an zu regnen, und der Basalt auf dem Boden wurde rutschig wie Seife ….  und das bei einem mies steilen Abstieg,  der den Hinweg eindeutig in den Schatten stellte. Einmal hat es mich und einmal Margot von den Füßen geholt – ich hatte Glück, aber Margot hat sich kräftig den Finger verstaucht. Und wir hatten heute noch nicht mal den schweren  Rucksack sondern nur Tagesgepäck dabei. Echt mies. Falls das Wetter sich nicht bessert, müssen wir unter diesen Umständen am Wegverlauf noch kräftig nachbessern ….

Abendessen gab es selbstgemacht im Appartement – unser tolles Lokal von gestern hatte leider montags Ruhetag: Ratatouille mit Nudeln – eine hervorragende Alternative zum Restaurant!

🚶März 2026 La Gomera – Tag 1

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zu Fuß rund um die Insel:

Sonntag, 22. März 2026

Die Anreise war wieder komplett  unspektakulär… das liegt sicher daran, dass Margot,  mit der ich dieses Mal unterwegs  bin, darauf bestanden hat, um 2.45 (!!!) – in Worten : um viertel vor drei – loszufahren.  Wecker um 2.25, duschen und dann los. Auf diese Weise  haben uns die Baustellen auf dem Weg nach Brüssel nicht genervt und ich blieb sogar tiefenentspannt, als uns das Navi vor einem Wohnblock mitteilte, dass das Ziel – der Parkplatz in der Nähe des Flughafens – erreicht sei.  Mit dem Shuttle zum Flughafen und um 11.00 (10.00 Lokalzeit) war dann Tenneriffa Süd erreicht .

Teneriffa: Margot und ich warten auf den Bus

Linienbus zum Fähranleger,  Fähre  mit Ankunft in San Sebastian de Gomera  und dann 3,5 Stunden Wartezeit auf den Bus in den Norden nach Hermigua. 

Wir hätten natürlich Taxi fahren können… Aber wir haben den Rundgang durch den kleinen, zu dieser Jahreszeit völlig verschlafenen Ort mit Spaziergang zum Leuchtturm vorgezogen.  Im Sommer sieht das hier sicher ganz anders aus….

Um 17.30 haben wir dann  ca. 25 km unzählige spektakulär in den Hang gebaute Kurven nach Hermigua erlebt, die mir eindrucksvoll vor Augen geführt haben, dass ich hier ganz  bestimmt nicht Auto fahren möchte!

Übernachtung  in der sehr netten, von einer Deutschen geführten „Casa Creativa“ mit tollen Tapas  zum Abend.

Blick vom Balkon der Casa Creativa

Gut: wir haben 2 Nächte gebucht.  Mist: das Restaurant ist morgen Abend geschlossen….

🚶La Gomera März 2026

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zu Fuß einmal rund um die Insel

… flach ist La Gomera ganz sicher nicht …
Aber was tut man nicht alles,
um die grüne Insel vor der Küste Afrikas zu entdecken.
Wo gibt es sonst so viele Klimazonen und damit so viel Abwechlslung auf so kleinem Raum!
Unbedingte Reiseempfehlung ….

Der Blog
den schreibe ich meist während der Tour : abends, wenn ich aufs Essen warte, vor dem Einschlafen oder nachmittags auf der Hütte. Blogs gibt’s also meist dann, wenn ich solo unterwegs bin. Manchmal ist das Netz so schlecht, dass ich den Blogtext nur in Word schreiben kann und auf einen der nächsten Abende mit besserem Internet warte – manchmal schaffe ich es aber sogar, die Bilder auch schon zeitnah hochzuladen. Auf jeden Fall liefert der Blog die aktuellsten Impressionen- es ist eben das Reisetagebuch

Die Powerpoint
Die Powerpoint erstelle ich zu Hause nach der Tour: da suche ich die Hintergrundinfos zu den besuchten Orten heraus, erkläreZusammenhänge und Details und stelle meine Fotos zusammen. Die Quelle zu den Texten bilden dabei Bücher, Wikipedia, Infos der Touristenbüros aber auch andere Internetseiten. Vor allem aber versuche ich mit etwas Animation die Bilderfolge interessanter zu gestalten

Die Diashow
Die Diashow ist im Pinzip die abgespeckte Variante der Powerpoint. Vor allem gedacht für einen kurzen Überblick. Auch wenn ihr den Download der Powerpoint scheut oder keinen Viewer habt, kommt dieser Weg infrage.

Karte und Track der Wanderung